Erweiterung von Flugsimulator Münster
Flugsimulator Münster hat das originale Cockpit des Airbus A320 mit der Kennung D-AIQL übernommen. In den kommenden Monaten soll es zu einem Flugsimulator für einen weiteren Standort umgebaut werden.
Die Cockpitkanzel stammt aus einem Verkehrsflugzeug, das zunächst bei Lufthansa und später bei Germanwings eingesetzt wurde. Mit dem geplanten Umbau bleibt ein Teil dieses Flugzeugs erhalten und erhält eine neue Nutzung.

Übernahme und Transport
Das Cockpit ist angekommen
Am 15. Oktober 2026 wurde das Cockpit verladen und auf einem Tieflader transportiert. Für die anstehenden Arbeiten wurde es zunächst in unsere Region gebracht. Hier wird der Umbau zum Flugsimulator vorbereitet und durchgeführt.
Die beigefügten Aufnahmen dokumentieren den Transport, die Ankunft und den aktuellen Zustand des Cockpits.


Flugzeuggeschichte
D-AIQL: Von Lufthansa zu Germanwings
Die D-AIQL ist ein Airbus A320-211 mit der Herstellernummer 267. Ihr Erstflug fand am 30. Oktober 1991 statt. Am 14. Januar 1992 wurde das Flugzeug an Lufthansa ausgeliefert, wo es den Namen „Stralsund“ trug.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten bei Lufthansa wechselte die Maschine im Oktober 2014 zu Germanwings. Später wurde sie im Eurowings-Streckennetz eingesetzt. Am 25. November 2019 wurde sie von Köln/Bonn nach Ostende überführt. Die Flugzeughistorie verzeichnet die Zerlegung im Dezember 2020; die Cockpitsektion blieb erhalten.
Mit der Übernahme im Oktober 2026 wird diese erhaltene Sektion zur Grundlage unseres nächsten Simulatorprojekts. Die Kennung D-AIQL verbindet das Cockpit dabei weiterhin mit seiner Geschichte als Verkehrsflugzeug.
Die wichtigsten Daten
Baureihe: Airbus A320-211 · Herstellernummer: 267
Erstflug: 30. Oktober 1991 · Auslieferung an Lufthansa: 14. Januar 1992
Ehemaliger Lufthansa-Taufname: Stralsund · Wechsel zu Germanwings: Oktober 2014
Quellen zur Flugzeughistorie: Airfleets, Airbus Hamburg Finkenwerder News und Flightera.
Geplanter Umbau
Vom originalen Cockpit zum Flugsimulator
Die originale Cockpitstruktur bildet die Grundlage für den Umbau. Ziel ist es, den Charakter des Airbus-Cockpits zu erhalten und die für den Simulatorbetrieb erforderliche Technik zu integrieren.
Zu den nächsten Arbeitsschritten gehören die Bestandsaufnahme, die Aufarbeitung der vorhandenen Komponenten und der technische Ausbau. Im Anschluss werden die Cockpitfunktionen mit der Simulationssoftware verbunden und das Zusammenspiel der Systeme getestet.

Über den Verlauf der Arbeiten werden wir hier im Blog berichten. Dabei zeigen wir die einzelnen Schritte vom heutigen Zustand bis zum betriebsbereiten Simulator.
Standortplanung
Erweiterung um einen weiteren Standort
Der neue A320-Simulator ist für einen weiteren Standort vorgesehen. Den Standort und den geplanten Eröffnungstermin werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Im Mittelpunkt stehen zunächst der Umbau und die technischen Vorbereitungen für den künftigen Betrieb.
Unser bestehender A320-Simulator am FMO
Am Flughafen Münster-Osnabrück kannst du bereits heute in unserem bestehenden A320-Simulator Platz nehmen. Informationen zum Angebot und weitere Meldungen zu unseren Projekten findest du hier:




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